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Stand: 31.12.2007 |
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Bildergalerie Strecke Menden - Hemer
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Dieser Streckenabschnitt der Nebenbahn wurde früher regelmäßig bis Iserlohn und in der Fortsetzung bis Letmathe befahren. In Letmathe beginnt die Strecke mit dem KM 0,0. Zuletzt war nur noch der Abschnitt bis Hemer für die Bundeswehr offengehalten worden. Am 23.1.2007 fand der Ausmarsch des Pz Btl 203 aus der Blücher Kaserne und die letzte Panzerverladung statt. Die BW hat die Verträge gekündigt, so dass die Strecke über kurz oder lang rückgebaut wird.
Eingeweiht wurde die Nebenstrecke Menden - Hemer am 1.9.1885.
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Stefan, Christian, Patrick und ich sind die Strecke am 14.4.2007, dem Tag der geplanten Gesamtstilllegung, abgewandert. Nach fast 125 Jahren endet die unendliche Geschichte einer einstmals bedeutenden Nebenstrecke der Hönnetalbahn.
Diese Geschichte passt in die deutsche Politik. 1989 wurde die Teilstilllegung von Iserlohn und Hemer gewollt. Wie auch in der großen Politik kommt hier die Provinzpolitik mit all Ihren Facetten zum Zuge. Kein Wunder das diese "Großkopfeten", wie der Bayer diese besondere Spezies der Menschen mit den Wendehälsen nennt, in der Bevölkerung nicht mehr glaubwürdig sind. Die entgültige Stilllegung des Teilabschnitts erfolgte zum 27.5.1989. Anfang 1990 erfolgte der Rückbau.
Schon kurz nach der Stilllegung 1989 kam die Idee einer Stadtbahn zwischen Iserlohn und Menden auf den Tisch. Gleichzeitig wurden aber von der Politik Fakten geschaffen, die eine Reaktivierung unmöglich machten. Das Gebiet der Eisenbahnschleife in Hemer wurde als Gewerbegebiet ausgeschrieben und die alte Trassenführung sehr schnell nach der Stilllegung überbaut. Zwischen Hemer und Iserlohn wurden die Gleise zurückgebaut. Im Bereich Westig wurden die Trassenfelder verkauft. Der Bereich des ehemaligen Übergabebahnhofs an die Iserlohner Kleinbahn ist komplett durch Gewerbebetriebe überbaut. Die Stadt Hemer nutzte dann zuletzt einen Teil des alten Bahngeländes zum Bau einer modernen Feuerwache.
Seit 2007 wird der Bahnhof Iserlohn umgebaut. Die planerische Gestaltung führt das Umfeld so aus, das eine Gleistrasse Richtung Menden nicht mehr möglich ist.
Diese Photoserie soll eine Widmung an die einstmals wichtige Strecke sein.
Im Juni 2007 gab es nochmals einen Aufschub der Stilllegung. Hemer wurde Verladebahnhof für das Sturmholz, das Kyrill im Januar 2007 geworfen hat. Diese Verladungen sollen noch bis Mai 2008 stattfinden. Dann erfolgt der entgültige Rückbau. Die Strecke soll dann nach den letzten Ratsbeschlüssen in Hemer und Menden ein Radweg werden. Dieser führt überwiegend neben der stark befahrenen B7. Ein Gesundbrunnen für die Lunge? Na die Lungenklinik ist ja schon in Hemer. So kann diese Maßnahme auch als PR für die Gesundheitswirtschaft Hemers angesehen werden.
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Das Ende des Bahnhofs. Ab hier ist die Strecke eingleisig
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Blick auf den Bahnhof Hemer von der Schienenseite her. Rechts die Verladerampe der ehemaligen Güterhalle. Heute ist die Rampe ein beliebter Treffpunkt zum Abhängen.
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Ganz links das Stumpfgleis zur Verladerampe der Bundeswehr. Zuletzt war hier das PzBtl 203 stationiert.
Nachdem am 23.1.2007 der offizielle letzte Ausmarsch mit der letzten Panzerverladung stattfand, ist die Anlage außer Betrieb. Die Überreste des Bahnhofs, (Stellwerksanbau, Güterschuppen) sowie der noch vorhandene Streckenabschnitt versinken ab jetzt in der Bedeutungslosigkeit, so dass sie abgerissen bzw. zurückgebaut werden können.
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Reparaturversuch an der Holzschwelle. Viele Holzschwellen der Strecke sind mit diesen Stahlbandagen versehen, um ein Aufspleißen zu verhindern.
Damals hatte man noch Zeit für Reparaturen.
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Es gibt viel an der alten Strecke zu sehen....
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...so zum Beispiel verfaulte Schwellen.
oder auch...
Diese Art der Schwellenbearbeitung sieht man allenthalben an der Strecke. Dehnungsfugen sind das bestimmt nicht!!
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Der erste beschrankte Bahnübergang an der Strecke. Bräuker Straße.
Die Schranken sind nur mit Schlüsselschalter zu betätigen.
Der Getränkeghroßhandel im Hintergrund ist für seine Vielfalt an Biersorten bekannt.
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Der ehemalige Haltepunkt Höcklingser Weg. Dies war auch der Haltepunkt für Patienten Besucher der Lungenklinik. So wie heute mit dem Taxi mal eben ins Krankenhaus oder mit dem eigenen Auto gab es nicht. Der Zug war dass Massentransportmittel.
Früher konnten die Reisenden dann auch noch in der Gaststätte, heute Akropolis, einkehren.
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In Höhe des Friedhofs zweigt schwenkt die Trasse auf die B7 ein, die sie nun bis Menden tangiert. Im Hintergrund der Hemeraner Siedlungsteil Höcklingsen.
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 An der B7 in Becke Oese Höhe des Discountmarktes und der Großgärtnerei.
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An der B7 hinter dem Übergang Urbecker Straße, Höhe Real und Risse.
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In Höhe Lettenberg an der B7 |
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Der Bahnübergang obere Oese. Rechts geht es in das Industriegebiet Oese ab.
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An der B7 |
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Die Schwellen kennzeichnen den desolaten Zustand der gesamten Strecke.
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In Höhe des Fußgängerübergangs Piepenstockplatz. In dieser Höhe befand sich früher der Haltepunkt Becke Oese.
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Die B7und die Oesestraße steigen an. Auf der Straßenüberführung ist die Kreuzung angelegt.
Die Bahntrasse führt darunter her.
Es gibt überall an der Strecke was zu entdecken..
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Die Eisenbahnunterführung an der B7. Am First sieht man die Rußspuren, die die Dieseltriebwagen und Güterzugloks im Laufe der Jahre gelegt haben.
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...müder Krieger an der Edelburg.
Nach 5 Km schon k.o.
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An der B7 Höhe Edelburg. Links der Stammsitz der Fa. Grohe, die durch die Übernahme amerikanischer Heuschrecken ins Gerede gekommen ist.
Im Vordergrund die Pfeiftafel für den Übergang Kirschenallee.
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Weiter führt die Strecke an der B7 entlang. Im Hintergrund die ersten Häuser von Menden im Sauerland.
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Kurz vor Menden. Im Hintergrund die Siedlung Hasenbruch.
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An der B7
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Von nun an gehts bergab. An der B7 Höhe Übergang Overhuesstraße.
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Auf dem Bahnsteig des ehemaligen Haltepunktes Obsthof in Menden.
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Höhe Obsthof war dieser Materialschaden an dem Gleis. Abplatzung einer Walzschicht.
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Rast Höhe Abzweig an der Fingerhutsmühle.
Gibt es hier noch was Neues zu entdecken?
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Die Brücke über die Westtangente, Bundesstraße B 515.
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Weiter geht es. Das Ende der Strecke ist fast in Sicht.
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Im letzten Abschnitt der Strecke sind fast nur alte, überwiegend zusammengeschweißte Schwellen verbaut.
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Einige ganz alte, 80 Jahre, Schwelle. Ganz schwach ist noch das Walzjahr 1926 zu erkennen.
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Das Ende der Wanderung rückt näher. Hier stiegen wir aus, da ab dem Signal keine Möglichkeit mehr besteht von der Strecke wegzukommen, ohne die Hönnetalbahn zu queren.
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Von rechts kommt die Trasse der Hönnetalbahn. Hier Endet der Abschnitt Menden nach Hemer.
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